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	<title>Stand by your van</title>
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	<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 13:35:20 +0000</pubDate>
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		<title>Eine neue Reise geht in Planung&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 16:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daggy Poison</dc:creator>
		
		<category>Reisetagebuch Spanien</category>

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		<description><![CDATA[

&#8230;und zwar diesmal etwas weiter weg. Nach Thailand soll die Reise gehn. Und zwar im Februar 2008. Ja, einmal gegangen, nie mehr gefangen. Hast du, und hier werden mich viele Reisende verstehen, einmal das Gef&#252;hl von Freiheit und &#8220;einfach nur sein&#8221; versp&#252;rt, willst du es immer wieder.
Ich besuche meine gute Freundin Alex, die sich auf [...]]]></description>
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<p>&#8230;und zwar diesmal etwas weiter weg. Nach Thailand soll die Reise gehn. Und zwar im Februar 2008. Ja, einmal gegangen, nie mehr gefangen. Hast du, und hier werden mich viele Reisende verstehen, einmal das Gef&uuml;hl von Freiheit und &#8220;einfach nur sein&#8221; versp&uuml;rt, willst du es immer wieder.</p>
<p>Ich besuche meine gute Freundin Alex, die sich auf einer kleinen Insel - Koa Lipe - eine kleine H&uuml;tte gebaut hat. Dort werde ich dann im Februar 3 Wochen weilen und eine sch&ouml;ne Zeit verbringen. Fotos, Tipps zu Reisezielen und meine Erlebnisse teile ich euch nat&uuml;rlich noch mit.</p>
<p>Freu mich schon&#8230;</p>
<p>Ganz lieb gr&uuml;&szlig;t euer Van-Woman
</p>
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		<title>Was habe ich damit zu tun?</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Feb 2007 23:22:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daggy Poison</dc:creator>
		
		<category>Die WendeJacken</category>

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		<description><![CDATA[

Als ich vor ca. 5 Jahren nach Kempten zog, so hatte dies den alleinigen Grund dort zur Schule zu gehen. Ich kannte eigentlich niemanden hier und wusste freizeittechnisch auch nicht allzu viel hier mit mir anzufangen. Da ich aber in meiner schulischen Karriere auf dem Weg zur &#8220;staatlich anerkannten Erzieherin&#8221; eh sehr viel zu tun [...]]]></description>
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<p>Als ich vor ca. 5 Jahren nach Kempten zog, so hatte dies den alleinigen Grund dort zur Schule zu gehen. Ich kannte eigentlich niemanden hier und wusste freizeittechnisch auch nicht allzu viel hier mit mir anzufangen. Da ich aber in meiner schulischen Karriere auf dem Weg zur &#8220;staatlich anerkannten Erzieherin&#8221; eh sehr viel zu tun hatte, st&ouml;rte mich dies anfangs recht wenig.</p>
<p><a id="more-63"></a>Jedoch kam die Zeit, in der ich mich aus einer langj&auml;hrigen Beziehung l&ouml;ste und mich auf meine Zeit bei Allg&auml;u-Pfeffer, eine Gruppe mit der ich modernes Theater einstudiert und aufgef&uuml;hrt habe, zur&uuml;ckbesinnte und anfing das &#8220;Auf-der-B&uuml;hne-stehen&#8221; zu vermissen. Ich war schon immer ein sehr mitteilungsbed&uuml;rftiger Mensch und hatte Spa&szlig; daran die Leute zu verzaubern, zu schockieren (man denke an meine Punk und Gothic Zeit), zu Tr&auml;nen zu r&uuml;hren und sie zum Lachen zu bringen.</p>
<p>Wie es der Zufall wollte lernte ich im September 2004 diese Gruppe kennen, die sich noch in der Anfangsphase befanden, und einfach ein paar Leute zusammentrommelten um theatertechnisch einiges auszuprobieren. Ich fand die Leute und die Idee sehr interessant und schlo&szlig; mich kurzerhand an!</p>
<p>Nach nicht allzu langer Zeit kristallisierte sich die Richtung &#8220;Improvisationstheater&#8221; heraus und ich hatte wieder eine Aufgabe. Ich hatte endlich wieder die Gelegenheit mich auszuprobieren und st&auml;rker denn je die M&ouml;glichkeit an einer Aufgabe zu wachsen, denn von uns hatte vorher auch noch niemand etwas mit Improvisationstheater zu tun gehabt. Nach wenigen Proben standen wir das erste Mal auf der B&uuml;hne und was soll ich sagen - den Leuten schien es zu gefallen. Es war ein wundersch&ouml;nes Gef&uuml;hl diesen &#8220;neuen Wind&#8221; ins Allg&auml;u zu tragen und dem Publikum eine ganz andere Art von Unterhaltung nahebringen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Die positiven Gef&uuml;hle halten sich bis zum heutigen Tage, an dem ich mich mehr denn je mit dem ImproTheater identifiziere. Wir bem&uuml;hen uns, uns weiterzubilden, besuchen WorkShops, machen WorkShops und wagen uns immer wieder an neue Spielformate. Vor kurzem unsere erste Langform! F&uuml;r uns ein Versuch, ein Meilenstein und eine Erfahrung der besonderen Art.</p>
<p>Ich bin froh das ImproTheater zu meinem Leben z&auml;hlen zu k&ouml;nnen und danke an dieser Stelle vor allem meiner Gruppe, mit denen ich viele Zeiten durchlebt habe, gute wie schlechte. Aber das Wichtigste ist, dass wir zueinander gehalten haben und st&auml;rker verbunden sind als jemals zuvor - auf den Brettern die die Welt bedeuten!</p>
<p>STAND BY YOUR IMPRO!</p>
<p>Nadine</p>
<p> 
</p>
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		<title>Was ist eigentlich ImproTheater?</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Feb 2007 23:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daggy Poison</dc:creator>
		
		<category>Die WendeJacken</category>

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		<description><![CDATA[

 F&#252;nf Sekunden bleiben den Darstellern, um Geschichten zu ersinnen, die noch nicht geschrieben sind. Mal wird es die romantischste Szene, mal schmalztriefend, mal gruselig oder auch einfach nur lustig. Improvisationstheater lebt von seinen Zuschauern. Sie geben den Darstellern Vorgaben f&#252;r die Szenen und vor ihren Augen werden Geschichten wie aus dem Nichts entstehen. Niemand [...]]]></description>
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<p><a id="more-62"></a>F&uuml;nf Sekunden bleiben den Darstellern, um Geschichten zu ersinnen, die noch nicht geschrieben sind. Mal wird es die romantischste Szene, mal schmalztriefend, mal gruselig oder auch einfach nur lustig. Improvisationstheater lebt von seinen Zuschauern. Sie geben den Darstellern Vorgaben f&uuml;r die Szenen und vor ihren Augen werden Geschichten wie aus dem Nichts entstehen. Niemand wei&szlig;, auch die Darsteller nicht, was in den n&auml;chsten Minuten auf der B&uuml;hne entstehen wird. <strong>Jede Geschichte wird anders!!!</strong></p>
<p>Jede Szene basiert oft auf einer anderen Spielart. So gibt es etwa Gef&uuml;hlsspiele, Genrespiele oder Wortspiele.</p>
<p>Das Improvisationstheater ist von dem Engl&auml;nder <strong>Keith Johnstone </strong>in den 60er Jahren aus der Taufe gehoben worden. Als Schauspieler am Royal Court Theater in London entwickelte er Improvisationstheater als &Uuml;bungsform f&uuml;r seine Sch&uuml;ler, es sollte deren Kreativit&auml;t frei setzen. Da diese Form f&uuml;r alle Beteiligten sehr erheiternd war, beschloss er Theatersport auf die B&uuml;hne zu bringen und weiterzuentwickeln. <strong>Heute</strong> betreibt Keith Johnstone eine Theaterschule in Kanada. Die jungen WendeJacken aus Kempten widmen sich diesem Format seit zweieinhalb Jahren.</p>
<p><strong>Aus Vorsicht: Nicht nur die Kreativit&auml;t der Spieler ist gefragt, sondern auch die des Publikums!</strong>
</p>
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		<title>Wer sind die WendeJacken?</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Feb 2007 22:47:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daggy Poison</dc:creator>
		
		<category>Die WendeJacken</category>

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		<description><![CDATA[

 Seit Dezember 2004 gibt es in Kempten im Allg&#228;u einen buntgemischten Haufen von jungen, dynamischen, spielfreudigen Damen und Herren. Diese haben sich vorgenommen die erste ImproGruppe im gesamten Allg&#228;u zu gr&#252;nden.
Nach ein paar Proben standen diese mit dem Namen &#8220;die WendeJacken&#8221; zum ersten Mal auf der B&#252;hne - und sie wurden s&#252;chtig!
Unter der Leitung [...]]]></description>
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<p><a id="more-61"></a>Seit Dezember 2004 gibt es in Kempten im Allg&auml;u einen buntgemischten Haufen von jungen, dynamischen, spielfreudigen Damen und Herren. Diese haben sich vorgenommen die erste ImproGruppe im gesamten Allg&auml;u zu gr&uuml;nden.</p>
<p>Nach ein paar Proben standen diese mit dem Namen &#8220;die WendeJacken&#8221; zum ersten Mal auf der B&uuml;hne - und sie wurden s&uuml;chtig!</p>
<p>Unter der Leitung von Norman B. Graue und Thomas &#8220;Stampie&#8221; W&ouml;lfle touren die insgesamt 11 WendeJacken bereits im Allg&auml;u und auch dar&uuml;ber hinaus auf den kleinen B&uuml;hnen und geben sich vollkommen &#8220;ahnungslos&#8221; dem Publikum hin.
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Erkenntnis&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Feb 2007 08:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daggy Poison</dc:creator>
		
		<category>Reisetagebuch Spanien</category>

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		<description><![CDATA[

Es gibt Zeiten im Leben da lacht man,
und es gibt Zeiten im Leben da weint man,
wenn man aber erkennt
dann lebt man!
Bestimmt haben sich schon einige von euch gewundert, warum ich solange nichts mehr von mir h&#246;ren hab lassen und ich m&#246;chte vorwegnehmen dass sich niemand Sorgen um mich machen muss, denn ich &#8220;LEBE&#8221; und mir [...]]]></description>
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<p align="center">Es gibt Zeiten im Leben da lacht man,<br />
und es gibt Zeiten im Leben da weint man,<br />
wenn man aber erkennt<br />
dann lebt man!</p>
<p align="left">Bestimmt haben sich schon einige von euch gewundert, warum ich solange nichts mehr von mir h&ouml;ren hab lassen und ich m&ouml;chte vorwegnehmen dass sich niemand Sorgen um mich machen muss, denn ich &#8220;LEBE&#8221; und mir geht es gut, so gut wie schon lange nicht mehr&#8230;</p>
<p align="left">&#8230;Ich sitze hier an meinem Schreibtisch, in meinem Zimmer, in meiner Wohnung, in meiner Stra&szlig;e, in meiner Stadt, in meiner Heimat - ca. 2000 km von Carricola entfernt. Ja ich bin wieder zuhause.</p>
<p align="left">Doch &#8220;wie kam es dazu?&#8221; werden sich jetzt vielleicht einige denken. Das ist eine gute Frage und ich werde sie mit Hingabe beantworten. Also:</p>
<p align="left">Nachdem ich die Alhambra und damit auch Granada hinter mir gelassen hatte war es der vierte Tag meiner Reise, ich meine die Reise mit mir &#8220;allein&#8221;, mit meinen Gedanken, meiner Stimme, meinem K&ouml;rper, meinem Geist und meiner Seele. Ich hatte in den letzten drei N&auml;chten schon nicht sonderlich gut geschlafen, wahrscheinlich aufgrund der Tatsache, dass ich noch nie in meinem Leben soviel Zeit mit mir selbst verbracht hatte und meine Gedanken sich sehr oft an Themen festkrallten, die ich nicht so recht einzuordnen wusste. Ich h&ouml;rte in der Nacht jedes Ger&auml;usch und versuchte es zu interpretieren. Ich f&uuml;hlte mich nicht immer sicher&#8230; ein Gef&uuml;hl dass mir in dieser Form g&auml;nzlich unbekannt war.</p>
<p align="left">Die Sicherheit war f&uuml;r mich bis dato immer ein &#8220;sicherer Begleiter&#8221; gewesen und nun war sie es nicht mehr. Die Reise ins Unbekannte, jeden Tag neu aufzubrechen ohne die Landessprache wirklich zu beherrschen, mit einem 14j&auml;hrigen Bus &uuml;ber 7000 km zu fahren war f&uuml;r mich in der Realit&auml;t (in meinen Gedanken hatte ich mich vorher schon oft mit diesem Thema auseinandergesetzt) eine gro&szlig;e H&uuml;rde. Ich machte mir viel zu viele Gedanken &uuml;ber schlechte Dinge, bzw. eigentlich Sorgen, und versp&uuml;rte den immer st&auml;rker werdenden Drang nach meiner sonst so allgegenw&auml;rtigen Kontrolle &uuml;ber die Situation, wie ich sie sonst immer habe.</p>
<p align="left">Nichtsdestotrotz faszinierte mich die Kommunikation mit mir selbst &uuml;ber alle Ma&szlig;en. Hatte ich doch geglaubt f&uuml;r mich g&auml;be es keinen &#8220;spirituellen Hintergrund&#8221; f&uuml;r diese Reise. &#8220;Ich muss mich doch nicht selbst finden oder so. Ich bin ja gl&uuml;cklich mit dem was ich habe und was ich bin!&#8221; t&ouml;nte es noch aus meinem Mund bevor ich aufbrach. Aber was sich durch diese Reise alles in meinem Denken, Handeln und F&uuml;hlen bzw. Bewusstwerden getan hat ist im Nachhinein gesehen &uuml;berw&auml;ltigend f&uuml;r mich.</p>
<p align="left">Nach diesen pr&auml;genden 4 Tagen, in denen ich meine Gedanken kaum noch von der ebenfalls aufsch&auml;umenden Sehnsucht nach meiner Familie, meinen Freunden und meinem Theater l&ouml;sen konnte wurde mir bewusst, was ich zu tun hatte. (Hier m&ouml;chte ich meinen Eintrag in mein handschriftliches Reisetagebuch zitieren):</p>
<p align="left">&#8220;Es ist der 13.01.2007, ein Samstag, 23,5°C, 16 Uhr und ich habe soeben nach 4392,8km beschlossen nach Carricola zur&uuml;ckzufahren und wahrscheinlich auch wieder ganz nach Hause! Bin gerade mal 4 Tage allein unterwegs und musste ziemlich schnell feststellen, dass ich die neugewonnene Freiheit solo nicht so recht geniessen kann. Musste &uuml;ber 4000km weit fahren um unter Tr&auml;nen festzustellen, dass ich mein Paradies schon gefunden habe. Ohne meine Familie, meine Freunde, mein Theater und alles bin ich nichts! ich bin der zufriedenste Mensch, dank dieser Erkenntnis, jetzt h&ouml;r ich auf zu heulen und fahr los! F&uuml;r mich, und das weiss ich jetzt sicher, ist das sch&ouml;nste Wetter, sind die genialsten Pl&auml;tze und Erfahrungen nichts wert, wenn niemand da ist, mit dem ich sie teilen k&ouml;nnte.&#8221;</p>
<p align="center">Manchmal muss man fortgehen</p>
<p align="center">um heimkehren zu k&ouml;nnen.</p>
<p align="left">Mit dieser Erkenntnis brach ich also auf und fuhr zur&uuml;ck nach Carricola, wo es mich aber auch nicht mehr lange hielt. Ich muss gestehen, dass ich mich gegen Ende sehr in meinen Wunsch heimzukommen hineinsteigerte. Ich erlaubte mir selbst keine Verz&ouml;gerungen mehr. Ich war getrieben von dem Wunsch endlich meine Lieben in die Arme schlie&szlig;en zu k&ouml;nnen. Mir ist jetzt auch klar, dass ich vielleicht &#8220;nur&#8221; eine Woche gebraucht h&auml;tte, um mich an das Alleinsein zu gew&ouml;hnen und nach dieser Zeit vielleicht ein neuer Mensch gewesen w&auml;re, aber um ehrlich zu sein hatte ich nicht sehr viel Lust mich erst einmal zu qu&auml;len um dann gl&uuml;cklicher zu sein. Ich habe umgedreht, werfe mir dies aber &uuml;berhaupt nicht vor.</p>
<p align="left">Ich bin gl&uuml;cklich &uuml;ber die St&auml;rke in mir, die zugeben kann dass allein-Reisen f&uuml;r mich nichts ist und das ich mich wohler f&uuml;hle dort wo ich jetzt bin. Wenn man sich unwohl f&uuml;hlt, dann sollte man die Ursache herausfinden und sie &auml;ndern, und nach dieser Regel habe ich besten Gewissens gehandelt und so bin ich absolut zufrieden, auch wenn es kalt ist *g*.</p>
<p align="left">Eine Woche blieb ich noch in Carricola um dann, mich in Schall und Rauch (Fidibus&#8217; Eigenschaften) aufl&ouml;send, Richtung Heimat aufzubrechen. Mein Weg f&uuml;hrte mich aber dennoch nicht auf dem direkten Weg nach Hause, denn ich besuchte noch einen sehr lieben Freund in Basel, den Tommy, Stampie und ich letztes Jahr auf einem Goa-Festival in der Schweiz kennengelernt hatten. Auch die Reise dorthin hielt f&uuml;r mich noch einige Erlebnisse bereit.</p>
<p align="left">Ich fuhr am Dienstag den 23.01.2007 um ca. 17Uhr los, mit viel Freude auf den Weg Richtung Heimat, ein wenig Wehmut &uuml;ber den erneuten Abschied und Spannung auf eine Menge Wiedersehen. Mit diesen Gef&uuml;hlen brach ich auf, so fuhr ich 15 Std. durch -in der Hoffnung noch an diesem Abend (-utopisch-), sp&auml;testens am n&auml;chsten Morgen jedoch anzukommen und so fuhr ich und fuhr und fuhr. Auf der Autobahn irgendwo zwischen Montpellier und Lyon &uuml;berredete mein Verstand meinen ohnehin schon sehr m&uuml;den K&ouml;rper (ca. um 8Uhr fr&uuml;h) jetzt besser anzuhalten und sich endlich auszuruhen. (Diese Erkenntnis -muss man sich vor Augen halten- kam zu einem Zeitpunkt, an dem ich schon: Waschen, Essen, Trinken, Fenster auf und laute Musik ausprobiert hatte und einfach wirklich nichts mehr half meine M&uuml;digkeit zu unterdr&uuml;cken) Hinweis: liebe Kinder: bitte nicht zu hause nachahmen - ist saugef&auml;hrlich und eigentlich unverantwortlich!!!</p>
<p align="left">So entschloss ich also anzuhalten und eine Runde zu schlafen. Ich tr&auml;umte von meinem gruseligen Erlebnis in Frankreich&#8230; kennt ihr das Gef&uuml;hl wenn man in ein Bl&auml;tterteigteilchen beisst, das normalerweise mit Apfel gef&uuml;llt sein sollte und feststellen muss, das sich darin eine &#8220;gesch&auml;lte Bockwurst mit Ketchup&#8221; befindet. Echt supereklig, vorallem wenn es dunkel ist und man sich erst einmal &uuml;berlegen muss, nach was es jetzt &uuml;berhaupt schmeckt. So ist das mit den Sprachbarrieren&#8230;!</p>
<p align="left">So schlief ich bis um 1Uhr mittags (5Std.), setzte mich wieder ins Auto und fuhr weiter&#8230; und fuhr und fuhr&#8230; ich verlie&szlig; bei Lyon die Autobahn (und dachte so bei mir, dass ich bis um 18Uhr ja wohl in Basel sein w&uuml;rde - denkste!) und fuhr bis dorthin ab diesem Zeitpunkt ausschlie&szlig;lich Nebenstrecken, wobei mir die zunehmend winterlich anmutende Landschaft besonders auffiel. Ganz gegen mein Erwarten gefiel mir der Schnee sogar. Er machte alles so friedlich und still und die K&auml;lte zauberte mir ein herrliches Gef&uuml;hl auf die Haut (h&auml;tte nie gedacht, dass ich mich &uuml;ber Schnee so freuen w&uuml;rde)! In den vielen Stunden (ich erreichte abends um 22.30Uhr Basel) die ich also durch das winterliche Frankreich fuhr wurde mir bewusst, dass mich der Schnee wohl nie wieder w&uuml;rde st&ouml;ren k&ouml;nnen, solange ich nur die Leute um mich h&auml;tte, die mir lieb und teuer sind - denn ich bin wohl auch eine Allg&auml;uerin und dort geh&ouml;rt der Schnee einfach dazu (auch wenn ich diesen Winter nicht h&auml;tte vor dem Schnee fl&uuml;chten m&uuml;ssen)! N&auml;chstes Jahr werde ich die kalte Jahreszeit einfach genie&szlig;en - jawohl! Ich habe aus diesem Urlaub nicht nur sehr viel spanische Sonne im Herzen mitgebracht, sondern auch ein ganz neues Lebensgef&uuml;hl - ich lebe bewusster und habe eine so gigantische Motivation, dass ich garnicht so recht wei&szlig; wo ich anfangen soll, aber da findet sich schon was.</p>
<p align="left">Ich habe, um ein kleines Resumee zu ziehen, auf meiner Reise viel gelernt. Ich habe viel erlebt und ihr hattet Teil daran. Da es meine erste Reise war, war alles sehr neu f&uuml;r mich - dennoch habe ich nach meinem eigenen Gef&uuml;hl gehandelt und alles gut gemeistert, und obwohl ich froh bin wieder hier zu sein war das bestimmt nicht meine letzte Reise&#8230;</p>
<p align="left">&#8230;Angefangen hat alles mit einer Idee und wie man sehen kann ist es garnicht so schwer seine Ideen auch umzusetzen, wenn man nur daran glaubt!</p>
<p align="left">Also nie den Glauben verlieren - STAND BY YOUR VAN!</p>
<p align="left">Eure Nadine</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wow&#8230;.</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jan 2007 18:22:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daggy Poison</dc:creator>
		
		<category>Reisetagebuch Spanien</category>

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		<description><![CDATA[

 &#8230;unglaublich dieses Gefuehl allein zu reisen. Es ist sehr komisch so ganz allein, aber werd mich schon noch dran gewoehnen!
Auf jeden Fall habe ich schon super Sachen erlebt&#8230;allein! Gleich am ersten Tag meiner Lonesome-Etappe habe ich lustigerweise die gebuertige Mittelamerikanerin &#8220;Alicia&#8221; kennengelernt. Sie hat 7 Jahre in Kaufbeuren gewohnt, war mit einem Tyrann verheiratet, ist [...]]]></description>
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<p><a id="more-58"></a>&#8230;unglaublich dieses Gefuehl allein zu reisen. Es ist sehr komisch so ganz allein, aber werd mich schon noch dran gewoehnen!</p>
<p>Auf jeden Fall habe ich schon super Sachen erlebt&#8230;allein! Gleich am ersten Tag meiner Lonesome-Etappe habe ich lustigerweise die gebuertige Mittelamerikanerin &#8220;Alicia&#8221; kennengelernt. Sie hat 7 Jahre in Kaufbeuren gewohnt, war mit einem Tyrann verheiratet, ist irgendwann einfach abgehauen und lebt jetzt in der Finka einer Freundin hier in Spanien.</p>
<p>Ich machte Rast neben der Strasse, sass in der Sonne mit wahnsinnigem Blick auf ein riesiges Anwesen, das halb hinter den Huegeln hervorlugte und schrieb einige Zeilen, da ich gerade einen Kuss von meiner Muse bekommen hatte und so gesegnet von guten Ideen den Schreiber kaum noch still halten konnte, als ploetzlich (&#8221;ploetzlich&#8221; laut Deutschunterricht ein super Stilmittel um ein herrannahendes, aufregendes Ereignis anzukuendigen) ein weisser, grosser Hund meine Ruhe stoerte.</p>
<p>Er sprang in meinen Van und schnueffelte herum. Natuerlich hatte ich, kuehn wie ich bin, keine Angst&#8230;nein&#8230;ich bezwang das Ungeheuer mit einem Taetscheln auf den Kopf und den Worten: &#8220;Na du, du bist aber ein Huebscher&#8230;!&#8221; (funktioniert uebrigens auch bei den meisten Maennern&#8230;*g*)!</p>
<p>Kurz darauf zwei weitere Hunde und eine Frau auf einem Fahrrad, die mir: &#8220;Entschuldigung&#8230;!&#8221; entgegenrief. &#8220;Macht nichts, ist schon ok!&#8221; rief ich zurueck als ich stutzte, die Frau hatte auf deutsch mit mir geredet, das kam mir (achtung:) spanisch vor (*hahaha*) und so beschloss ich der Sache auf den Grund zu gehen. Ich ging zu der Frau und sprach mit ihr, und tatsaechlich. Sie sprach deutsch. Toll! Das war natuerlich ein Grund mehr um ihr (spaeter im Gespraech folgendes) freundliches Angebot anzunehmen und sie auf ihre Finka (*tataaa* es war das Gelaende, das ich vom Van aus gesehen hatte) zu begleiten. Da sie mit dem Fahrrad unterwegs war, hatte ich hier die erste Gelegenheit mein Klappfahrrad auszuprobieren. Wir fuhren einen Feldweg (ziemlich steinig, ziemlich bergauf, ziemlich anstrengend) entlang und gelangten schliesslich auf ihren Hof, ein Traum von einem Gelaende, mit Stallungen, Huehnern, Platz fuer tausende (kleines bisschen uebertreiben ist in einer Geschichte auch gut - laut Deutschunterricht) Tiere und mit noch 4 kleinen Hunden. Die waren ja so suess, wie sie mit ihren tapsigen kleinen Schritten auf einen zugerannt kamen, um die Beine strichen und immer zu einem Scherz aufgelegt. So nett. Haette auch einen haben koennen, aber mein Gott, wo sollte das sonst enden. Ich, soviel Verantwortung uebernehmen koennend wie ein Handtuch. Nein. Das waere nicht gut gewesen! Aber suess waren sie schon.</p>
<p>Ich bekam einen frischen Salat aus dem eigenen Garten und konnte mit meinem Van auf dem Gelaende ueber Nacht stehen bleiben. Sehr schoen alles. Die Fotos folgen nach meiner Heimkehr - es gibt so viele!</p>
<p>Am naechsten Tag ging es dann weiter Richtung Granada, mein Plan - die Alhambra anschauen. Das letzte Machtsymbol der Maurenherrschaft, auch die &#8220;rote Festung&#8221; genannt, wegen der Farbe des Lehms. Und da es dort vormittags einfacher ist eine Karte zu bekommen, beschloss ich diesen Tag ein bisschen zu verbummeln und in der Gegend rumzufahren (was ich ja eigentlich eh jeden Tag tu *g*). So war ich also in San Jose am Strand und probierte noch einige Strassen aus. Eine Strecke die ich wirklich sehr empfehlen kann ist die zwischen Gergal und Seron, wunderschoene Strecke durch die andalusischen Berge, gut zu fahren und so gut wie nichts los. Fidibus hatte zwar aufgrund der bergigen Verhaeltnisse manchmal zu kaempfen, was er mir unermuedlich durch Stinken und Nachlueften zeigte, aber da musste er durch, wenn er lieb war bekam er auch ein Lekkerli, da machte es ihm dann auch Spass.</p>
<p>Nach Seron fuhr ich auf die A-92 Richtung Granada und solltet ihr diese Strecke einmal fahren, dann schaut euch auf jeden Fall die Sierra de Huetor (Abfahrt 259) an. Die ist der Wahnsinn. Man sieht die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada und es sind superschoene Wege zum Laufen da. Man sieht Kuehe im Wald (sind da wohl zum Weiden, da es aber sehr ungewoehnlich ist hab ich am Anfang auch ziemlich doof geschaut - natuerlich auch fotografiert) und die ganze Gegend ist sehr still. Berghaenge mit Wiesen wie in unseren heimischen Gefilden (vielleicht auch ein Grund, warum ich es dort sehr genossen habe), auf jeden Fall verbrachte ich dort meine Nacht.</p>
<p>Am naechsten Morgen stand ich frueh auf und machte mich auf den Weg nach Granada um mir die Alhambra anzusehen. Und diese ist wirklich fuer jeden Liebhaber des Schoenen ein absolutes Muss. Sie ist an allen Ecken und Enden wunderschoen verziert mit farbenpraechtigen Mosaiken und sehr, sehr filigranen Stuckarbeiten. Ein riesiges Bauwerk mit unglaublich schoenen Plaetzen. Wirklich&#8230; solltet ihr die Moeglichkeit haben: &#8220;Schaut sie euch an!!!&#8221;</p>
<p>So aber nun muss ich ein wenig auf die Zeit achten, denn eine Schlafplatzsuche steht mir noch bevor!</p>
<p>Ich drueck euch alle</p>
<p>Hasta luego - Eure Nadine
</p>
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		<title>Der Aufbruch&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jan 2007 17:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daggy Poison</dc:creator>
		
		<category>Reisetagebuch Spanien</category>

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 &#8230;und zwar schon der Zweite seit dem 06.November 2006. Denn heute ist es mir ein Anliegen euch mitzuteilen, dass die Zeit gekommen ist, da ich die erste alleinige Etappe antrete.
Das Wetter ist nach wie vor eine wirklich entzueckende Ueberraschung, denn es ist fruehlingswarm, also wahrscheinlich genauso wie bei euch nur mit mehr Sonne, oder? [...]]]></description>
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<p><a id="more-56"></a>&#8230;und zwar schon der Zweite seit dem 06.November 2006. Denn heute ist es mir ein Anliegen euch mitzuteilen, dass die Zeit gekommen ist, da ich die erste alleinige Etappe antrete.</p>
<p>Das Wetter ist nach wie vor eine wirklich entzueckende Ueberraschung, denn es ist fruehlingswarm, also wahrscheinlich genauso wie bei euch nur mit mehr Sonne, oder? Ich habe bei dem Schauspiel der heiligen drei Koenige mitgemacht und es stand mir die Ehre zu den Text, den sie jedes Jahr ablassen auf kastillian vorzulesen. So also standen wir vor ein paar Tagen abends um acht als Koenige verkleidet in einem kleinen spanischen Dorf und predigten den Kindern, dass sie sich nicht gegenseitig schlagen sollen, weil wir sonst zurueckkommen und ihnen ihre Geschenke wieder wegnehmen um sie anderen Kindern zu bringen (in Spanien bringen die (Schein)Heiligen Drei die Geschenke)! Keine Ahnung, warum dieser Text so brutal ist, aber andererseits droht man ihnen im Allgaeu mit der Rute vom Rumpelklaus, was ja auch keineswegs paedagogisch einfuehlsamer ist.</p>
<p>Wie auch immer, auf jeden Fall hat es den Leuten wohl sehr gut gefallen, und sie wunderten sich, warum ich spanisch so gut lesen kann, wenn ich doch sonst kaum ein Wort von dem verstehe, was sie mir verklickern wollen. Naja, darauf gibt&#8217;s ja dann wahrscheinlich nur eine Antwort: &#8220;Improtheater!&#8221; (An dieser Stelle ganz liebe Gruesse an all meine lieben WendeJacken. Ich vermiss euch wirklich und freu mich auf die naechste Gelegenheit zum Spielen. Das fehlt mir!)</p>
<p>Also werde ich morgen aufbrechen um allein neue Horizonte zu entdecken, wundert euch nicht, wenn ihr vielleicht jetzt einige Zeit mal nichts von mir hoert, denn wer weiss wo hier das naechste Internetcafe ist.</p>
<p>Hasta la proxima</p>
<p>y salud para todos</p>
<p>Nadine
</p>
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		<title>Nun auch mal gesehen&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jan 2007 22:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daggy Poison</dc:creator>
		
		<category>Reisetagebuch Spanien</category>

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 &#8230;und gehoerig gefeiert auf einer Party in Spanien. Also wenn ich eines mit Sicherheit behaupten kann, dann dass die Spanier auf jeden Fall fuehrend sind, was das Feiern und das Durchhaltevermoegen auf Fiestas angeht. Wir waren am 30.12.2006 auf einem Festival in Ontinjent (ca. 20km von Carricola entfernt).
Dort haben an diesem Abend fuer geringe 8Euro [...]]]></description>
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<p><a id="more-55"></a>&#8230;und gehoerig gefeiert auf einer Party in Spanien. Also wenn ich eines mit Sicherheit behaupten kann, dann dass die Spanier auf jeden Fall fuehrend sind, was das Feiern und das Durchhaltevermoegen auf Fiestas angeht. Wir waren am 30.12.2006 auf einem Festival in Ontinjent (ca. 20km von Carricola entfernt).</p>
<p>Dort haben an diesem Abend fuer geringe 8Euro Eintritt 4 Bands gespielt, Rock, Folk, Ska und eine Mischung aus Ska und Circus. Das war wirklich mal wieder so ein richtig anspruchsvolles und gutes Konzert mit wahnsinnig guten Kuenstlern. Musikalisch der absolute Hammer und voll mein Geschmack. Ich war total beeindruckt, dass ich auf diesem Festival soviele junge Leute gesehen habe die sich bis jetzt scheinbar alle erfolgreich vor dem -ihrer Empfindung nach- kalten Wetter versteckt haben! Und sie haben auch noch gezeltet, um diese Jahreszeit bei uns eigentlich undenkbar. Spanien hat, wie ich dort festgestellt habe, doch eine ziemlich grosse Alternativszene. Wahnsinn, so viele Punker, Alternative, bunte Leute auf einem Haufen, alle waren gut gelaunt und die Atmosphaere in dem grossen Zelt war so warm&#8230;schoen! Das Fest haette euch bestimmt allen gefallen!</p>
<p>Aber da von euch niemand mit hier ist habe ich, mit Hilfe der wirklich super tanzbaren Musik (wer mich kennt weiss, dass ich ohne weiteres mal 4 Std. durchtanzen kann, vorallem nach so einer langen Konzert-Durststrecke), superschnell viele neue Leute kennengelernt. Wenn eine gute Band spielt, ist die Sprache schnell sekundaer und man greift auf die viel urspruenglichere Koerpersprache zurueck&#8230; <img src='http://www.stand-by-your-van.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> Und so tanzt man sich dann durch den Abend, tanzt mal mit diesem, mal mit jenem. Die Spanier haben keine Probleme eine Nacht lang durchzutanzen und das gefaellt mir natuerlich ausserordentlich, denn so ganz ohne sind die Hueftschwuenge ja auch nicht&#8230; <img src='http://www.stand-by-your-van.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und so tanzten wir bis morgens frueh um vier (he, das reimt sich ja und was sich reimt ist gut&#8230;)! Naja, eigentlich war es ja schon 5.15 als wir nach Carricola kamen und dies bewegte mich dann schliesslich auch dazu am naechsten Tag (Silvester) bis um 16.00 zu schlafen und meinen Aktionsmodus an diesem Tag auch auf 0 zu halten.</p>
<p>So hatten wir ein wirklich gemuetliches Silvester. Wir haben in einem alten Schubkarren draussen ein Lagerfeuer gemacht und uns darueber Wuerstchen gegrillt, was ich an Silvester wirklich noch nie gemacht habe, sind nach 12 noch 2 Stunden dort gesessen und haben das neue Jahr gebuehrend begruesst. Wahrhaftig ein schoener Start ins neue Jahr!</p>
<p>Ebenfalls beim Tanzen habe ich Maria kennengelernt, die in Granada/Andalusien lebt, wo ich nebenbeigesagt eh vorbeischauen wollte. Wohl wieder mal eine praktische Bekanntschaft, denn so steht mein naechstes Etappenziel schon fest: Andalusien - Granada und dort auch die Alhambra. Aber von dort berichte ich dann noch ausfuehrlicher!</p>
<p>Wissenswertes:</p>
<p>1.Ein Brauch in Spanien besagt, dass man an Silvester um Mitternacht bei jedem der 12 Schlaege der Kirchturmuhr eine Weintraube essen soll. Wenn man es schafft, hat man Glueck fuer das kommende Jahr, wenn nicht&#8230;! (Ihr koennt das mal ausprobieren, aber es ist tatsaechlich nicht so einfach wie es klingt, bisschen leichter zwar wie in einer Minute eine Scheibe trockenes Toastbrot zu essen aber sowohl bei Weintrauben als auch bei Toastbrot gilt es nur, wenn man auch geschluckt hat.)</p>
<p>2. Wenn in Spanien Leute auf ein Konzert gehen, dann stehen sie auch von Anfang an vor der Buehne und kucken sich das Ganze an. In Deutschland stehen die meisten Menschen erstmal an der Bar (um sich Mut anzutrinken?!?) oder ein gutes Stueck von der Buehne entfernt. Ich finde die Methode der Spanier eindeutig besser (fuer Band und Zuschauer)! -Denkt mal drueber nach&#8230; <img src='http://www.stand-by-your-van.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>So wuensch ich euch einen schoenen Jahresanfang 2007 und hoffe dass eure Vorsaetze nicht in die Hose gehen (Klassiker: Nichtraucher werden&#8230; *rotfl*)</p>
<p>Ganz liebe Gruesse aus dem min.20Grad warmen Spanien</p>
<p>Eure Nadine</p>
<p> 
</p>
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		<title>Back&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Dec 2006 18:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daggy Poison</dc:creator>
		
		<category>Reisetagebuch Spanien</category>

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 &#8230;in Carricola. Ja ihr habt richtig gehoert&#8230; wieder in Carricola. Krass, dieses kleine suesse Dorf laesst mich garnicht mehr los. Aber ich geniess das immer noch in vollen Zuegen. Fuer diejenigen, aus meiner Family die dies hier lesen, hier ist es wie bei uns an Weihnachten abgelaufen, Essen und Kartenspielen. Super! Fuehl mich wie [...]]]></description>
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<p><a id="more-53"></a>&#8230;in Carricola. Ja ihr habt richtig gehoert&#8230; wieder in Carricola. Krass, dieses kleine suesse Dorf laesst mich garnicht mehr los. Aber ich geniess das immer noch in vollen Zuegen. Fuer diejenigen, aus meiner Family die dies hier lesen, hier ist es wie bei uns an Weihnachten abgelaufen, Essen und Kartenspielen. Super! Fuehl mich wie daheim, bin der Meinung ihr muesst euch das auch mal ansehen kommen. Mit Sicherheit gefaellt es euch.</p>
<p>In Altea habe ich tatsaechlich spanisch gelernt. Versteh zwar immer noch wesentlich weniger als die Haelfte von dem was die Leute hier so reden, aber das liegt mit auch daran dass es in Spanien ja nicht nur die spanische (kastilian-hochspanisch) Sprache gibt, sondern auch noch so eine Art &#8220;krassen Dialekt&#8221;, der aber als Sprache anerkannt ist, und dies ist valenzian und da ich mich ja in Valencia befinde sprechen die meisten hier Valencian und das ist beim besten Willen als Anfaenger nur schwer zu verstehen. Aber man wird sehen, zumindest kann ich jetzt sagen wer ich bin, woher ich komm, was ich mach und das ich ein Brot haben will! Klasse oder?!?</p>
<p>Wir hatten in Altea viele praktische Stunden, will heissen wir waren abends in den Tavernen Alteas unterwegs und um moeglichst viel zu ueben haben wir moeglichst viel bestellt. Vor allem Weisswein! &#8220;Quiero un vino blanco, por favor!&#8221; und &#8220;La cuenta, por favor!&#8221; und so wuselt man sich, als Auslaender unerkannt, durch das Nachtleben Spaniens. Sehr lustig war das! Kann ich nur waermstens empfehlen!</p>
<p>So wie die Dinge im Moment stehen, werde ich wohl noch bis zum 6.Januar in Carricola bleiben, weil&#8230; und jetz kommts: Ich soll einen der drei heiligen Koenige spielen, die jedes Jahr ins Dorf geritten kommen und den Kindern die Geschenke bringen. Dazu gehoert nicht nur, dass man die Geschenke austeilt, man muss auch einen Text vorlesen, der soweit ich informiert wurde auch noch in Valencian geschrieben ist. Schon viele der deutschen Besucher hier hatten die Ehre dieser Aufgabe, da es fuer die Kinder (und auch die Erwachsenen) immer lustig ist, wenn der heilige Koenig seine schwierigkeiten mit dem Text hat, ausserdem ist es authentischer, denn die Heiligen Drei Koenige waren schliesslich auch Fremde. Und da ich schon immer gern Theater gespielt hab lass ich mir diese Chance mich laecherlich zu machen natuerlich nicht nehmen!</p>
<p>Ich wuenschte ihr koenntet alle dabeisein!</p>
<p>Wie ihr vielleicht gesehen habt, hab ich es geschafft in einen Bericht ein paar Bilder hochzuladen. Es kommen noch mehr, versprochen, aber das Problem ist, dass ich das in Carricola nicht machen kann. Wie auch immer, hilft ja jetz auch nix mich staendig zu entschuldigen - dann wartet ihr eben gespannt bis ich wieder da bin!</p>
<p>Ein anderer Punkt, der mir schon laenger auf dem Herzen liegt, ist die Tatsache, dass ich denjenigen, die immer so lieb in mein Gaestebuch schreiben eigentlich immer zurueckschreiben will, das Problem an der Sache ist aber, dass die geschriebenen Antworten von mir vom Gaestebuch nicht angenommen werden. (Weiss der Teufel warum!!!)  Deswegen jetzt hier nochmal offiziell: Vielen Dank fuer eure Gaestebucheintraege, ich lese sie mit sehr viel Interesse und Freude. Es ist einfach schoen zu sehen, dass ihr alle an mich denkt. Dies ist fuer mich auch ein wichtiger Punkt auf der Reise, so habe ich euch alle immer dabei!</p>
<p>So wuensche ich euch: &#8220;Un prospero año nuevo&#8221; und schicke euch ein bisschen Sonne aus dem jetzt wieder warmen Spanien,</p>
<p>hasta la proxima (bis zum naechsten Mal)</p>
<p>Eure Nadine
</p>
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		<title>Nass aber trotzdem&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Dec 2006 13:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daggy Poison</dc:creator>
		
		<category>Reisetagebuch Spanien</category>

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 &#8230;schoen. Ich bin nun seit gestern in Altea bei Pepa und werde hier hoffentlich viel spanisch lernen. Gestern abend haben wir damit schon angefangen indem wir uns zwei Filme auf Spanisch angesehen haben, habe zwar so gut wie nichts verstanden, mir aber ein paar Woerter rausgeschrieben und lerne schon fleissig Vokabeln.
Ja, das gute, alte, [...]]]></description>
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<p><a id="more-47"></a>&#8230;schoen. Ich bin nun seit gestern in Altea bei Pepa und werde hier hoffentlich viel spanisch lernen. Gestern abend haben wir damit schon angefangen indem wir uns zwei Filme auf Spanisch angesehen haben, habe zwar so gut wie nichts verstanden, mir aber ein paar Woerter rausgeschrieben und lerne schon fleissig Vokabeln.</p>
<p>Ja, das gute, alte, deutschaehnliche Nass. Hier regnet es seit heute in Stroemen und der Schirm, den ich dabei habe hat sich als ziemlicher Reinfall entpuppt. (War auch nicht anders zu erwarten, da er ein Werbegeschenk war&#8230;.). Immer wenn der Wind ein bisschen staerker geblasen hat, hat er sich umgestuelpt und ich bekam den Monsun-aehnlichen Regen voll und ganz ab. Ausserdem sind die Strassen hier, weil nicht auf so einen Regen ausgelegt, ziemlich voll von Wasser und immer wenn ein Auto vorbeifuhr habe ich es ebenfalls abbekommen. Herrlich&#8230;Wasser von oben und von unten - perfekt! War ja als Kind schon eine ziemliche Wasserratte und so kann auch dieses Wetter meine Laune nicht trueben!</p>
<p>Nun sitze ich ab den Knien abwaerts gut durchnaesst in dem gleichen Internetcafe in Altea aus dem ich euch meinen ersten spanischen Eintrag geschrieben habe, trinke einen heissen Cafe con leche und geniesse diesen regenfreien Raum. Habe es ausserdem zustande gebracht hier Zigarrettenfilter aufzutreiben, einen einigermassen guten Tabak und Papers die nicht ueberlang und so duenn sind dass man durchschauen kann! Und allein diese Tatsache macht mich momentan zufrieden. Schoen wenn die kleinen Sachen des Lebens einem so eine Freude bereiten koennen!!!</p>
<p>So, ich werde mich in Baelde wieder in den absolut sintflutartigen Regen hinauswerfen und heroisch gut aussehen mit meinen komplett durchnaessten Klamotten und meiner Krankheit von Schirm!</p>
<p>Ich hoffe dass ihr euch nicht mit solch einem Wetter herumzuschlagen habt und wenn doch an mich denkt als diejenige die loszog um die Sonne zu suchen und den Regen fand!</p>
<p>Tja, wer suchet der findet (halt nicht immer)! Aber Ausnahmen bestaetigen die Regel und so behaltet auch ihr euch eure gute Laune wenn es heisst: &#8220;Wasser (Schnee) marsch!&#8221;</p>
<p>Hab euch lieb - Eure Nadine</p>
<p> 
</p>
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